Wie versprochen nun nach Vietnam ;)

Es waren etwa 7 Tage in Singapur verstrichen, als mein Bruder ankam, und wir dann zusammen nach Vietnam sind. Saigon an sich ist eine Grossstadt, wie sie genauso überall sonst in der Welt sein könnte. Die Gebäude sind kaum irgendwie speziell, und sähe man nicht ab und zu eine rote Fahne mit Hammer und Sichel oder gelbem Stern wehen, dann könnte man fast vermuten, man sei in Paris. Dazu tragen unter anderem eine Vielzahl an Cafes und Boutiquen bei, sowie die europäischen Schriftzeichen (in ungewohnter Kombination), als auch die alten Gebäude, die eher französischer Kolonialstil sind. Natürlich laufen trotzdem hunderte nicht-besonders-europäisch-aussehender Menschen herum, oft genug auch mit dem typischen konischen Reisstroh-hut. Und allein die gefühlte Anzahl der Motorräder ist ohne gleichen auf der Welt, alleine noch übertroffen von Hanoi. Die Leute leben quasi auf den Motos, da sieht man mal einen darauf schlafen, einen anderen Zeitung lesen, ein Mädchen hat sich gerade eine Suppe geholt und isst sie auf dem Moto sitzend, oder man fährt das Moto auch einfach mal in einen Laden, wenn man einkaufen geht. Drive-thru-business sozusagen.
Auf dem Weg aus Saigon (oder auch Ho-Chi-Minh-City, folgt man der Nomenklatur der Regierung), findet die Stadt kein Ende, und erst nach Stunden, als es dunkel wurde und wir schon fast in Mui Ne waren, kamen ab und zu mal unbebaute Flecken zu vorschein. Das alles ist zwar ziemlich beeindruckend beim Einflug in der Nacht, ist aber beim Durchfahren doch eher nicht so wahnsinnig nett anzusehen.
Danach waren wir in Mui Ne, dem Kitesurf-Mekka Vietnams. Sehr nett, sehr ruhig, sehr schöne Sanddünen. Dort trafen wir zwei Mädels, die uns erzählten, wie sie mit ihren Motos gleich nach 10 Minuten von der Polizei angehalten wurden, und die ihnen die Motos abnahmen. Wir hatten zum Glück kein solches Pech und haben tatsächlich alles zu sehen bekommen, was wir sehen wollten.
Trotzdem haben wir uns danach kein Motorrad mehr gemietet. Was aber nicht heißt, dass wir nicht mehr auf einem Motorrad durch die Gegend gefahren sind. In Dalat wurden wir von den Easy Riders angesprochen, ob wir nicht eine Tour mit ihnen machen wollen, und das haben wir dann auch gemacht. Besuch bei einer Seidenfarm und -fabrik inklusive (und noch so einiges mehr). War superinteressant. Dalat an sich ist einfach mal eine nette Abwechslung zum Rest Südostasiens, allein schon, weil es zum ersten Mal seit 5 Monaten beim Verlassen eines Restaurants, es tatsächlich draußen kühler war als drinnen. Und Weinanbaugebiet ist es auch… Herz, was begehrst du mehr?!? :) Die Strassen dorthin sind aber dafür umso unbequemer und der kleine Gebirgspass scheint schon des öfteren auch mal Opfer davon zu tragen – so auch ein Bus, der am Tag vor unserer Ankunft verunglückt ist…
Naja… wir haben den Gebirgspass auch das zweite Mal überlebt, hatten dann ein paar Stunden in Nha Trang am Strand, und sind dann weiter nach Hoi An.
Hoi An ist meines Erachtens der schönste Ort in Vietnam. Die ganze Stadt besteht aus alter Baustruktur, chinesische Shophouses reihen sich an Tempel, ca. 400 Schneider (60 US-$ für einen Anzug, 30 für ein Kleid) gibt es in der Stadt, und obwohl es so viele Touristen dort gibt, ist das ganze relativ unstressig. Einen schönen Strand gibt es auch noch in der Nähe, der in einer recht netten ca. 20-30-minütigen Fahrradtour zu erreichen ist, und das Essen ist hervorragend.
Sollte jemand von den Leuten die das hier lesen mal da hinkommen: auf jeden Fall im Huu Nghi am Flussufer essen, und auf keinen Fall Schuhe machen lassen… meine haben gerade mal 2 Tage gehalten.
Ein bißchen weiter nördlich ist Hue, eine ehemalige Kaiserstadt, mit dazu gehöriger Zitadelle und Kaisergräbern. Auch recht nett anzusehen. Von dort weiter mit dem Zug nach Danang, was eine wunderschöne Strecke ist, und von dort weiter mit dem Flugzeug nach Hanoi.

Und ja… Hanoi…. wo anfangen… Hanoi an sich könnte so eine schöne Stadt sein. All die Gebäude die noch in gutem Zustand sind, ein Haufen Seen quer über das Stadtgebiet verteilt und wunderschöne Märkte und Tempel. Aber wenn ich alle negativen Erlebnisse meiner Reise zusammen zähle, dann sind minimum 2/3 all dieser in Hanoi passiert, und wenn ich es auf schlechte Erlebnisse mit den Locals reduziere, dann 3/4. Da gibt es Moto-Fahrer, die einen über mehrere Blocks verfolgen, weil sie nicht einsehen wollen, dass man zu Fuß gehen will. Da werden Preise „nachkorrigiert“, obwohl man den ersten Preis annehmen wollte. Oder man hatte gesagt, dass man was billigeres will, und auf einmal ist der Regenmantel der eindeutig schlechtere Qualität ist genauso teuer wie der andere, und der andere doppelt so teuer wie vorher. Oder der Taxi/Moto-Fahrer behauptet man hätte 50 gesagt, obwohl man ganz klar gemacht hat, dass man EINS FÜNF meint. Oder man kann die Busfirma seines Vertrauens nicht finden, weil es ca. 50 Firmen gibt die den selben Namen haben, und wenn man sich dazu entscheidet einfach bei irgendeiner zu buchen, dann mitten in der Pampa steht und 4 Stunden Aufenthalt hat, obwohl man den teureren Direktbus gebucht hatte und mittags ankommen sollte, und natürlich auch keine Entschädigung zu erwarten hat. Oder das Taxameter läuft einfach mal in Dollar, obwohl der Preis in Dong angeschrieben ist, und man zahlt am Ende statt einem Dollar zwölf (so geschehen 2 Deutschen die ich dort getroffen habe). Oder man wird ganz einfach von einem Taxifahrer mit dem Messer bedroht wenn man nicht das Hotel seiner Wahl nehmen will, nachdem das wo man eigentlich hinwollte „nicht mehr existiert“ (so geschehen Alex und Heather, die ich in Laos kennengelernt hatte und wir in Hoi An und Hanoi wiedergetroffen haben). Hanoi ist neben all dem einfach die Fleisch gewordene Hupende-Motorrad-Kamikaze-Hölle. Während man in Saigon noch über die Straße gehen kann und der Verkehr um einen herumfließt, wird in Hanoi einfach nur gehupt und erwartet dass der andere schon aus dem Weg springt. Und dass geguckt wird wenn man aus einer Ausfahrt fährt und über einen Bürgersteig muß, kann ja auch niemand erwarten, oder?
Und auch insgesamt ist es einfach eine komische Stadt, wo es billiger ist bei KFC zu essen als auf der Straße oder gar in Restaurants.
Hanoi hat zwar einiges interessantes zu bieten, und auch sehr nette Cafes (wo aber ein Espresso so teuer ist wie ein Essen für 2 Personen anderswo, außer man geht in die entlegendsten Gässchen). Und auch das Ho-Chi-Minh-Mausoleum ist schon wert gesehen zu werden, genauso wie das Wasserpuppentheater (das wirklich sehr cool und superwitzig ist) und das Ho-Chi-Minh-Museum.
Aber trotzdem, ich kann jedem nur empfehlen der nach Vietnam will, zu versuchen einfach gar nicht in Hanoi zu bleiben, oder den Aufenthalt so kurz wie möglich zu gestalten.

Naja… für mich war es leider noch zusätzlich ein sehr unglücklicher Zeitpunkt dort, weil eine Riesen-Regenfront über dem gesamten Norden hing und die auch noch so mehr oder weniger die Woche bleiben sollte. Und nachdem ich keine Lust hatte, 60$ dafür zu zahlen auf der Halong Bay gewesen zu sein und nichts gesehen zu haben (vor allem nachdem ich ja auch Phang-Nga gesehen hatte) und ich auch keine Lust hatte im Regen in Sapa trekken zu gehen, habe ich mich dazu entschieden einfach ein bisschen früher zurück in den Süden zu fahren und einfach ein bißchen Zeit in Hoi An zu verbringen, bevor ich von Danang nach Saigon und Saigon nach Singapur fliegen würde.
Dieser kleine Umweg wurde übrigens dadurch nötig, weil meine Kreditkarten bei der Onlinebuchung nicht funktioniert haben. Anscheinend gibt es da einen Mechanismus, der die Karte bei Internetnutzung in Südostasien erst mal für einen oder zwei Tage sperrt, und wenn man dann seinen Flug buchen kann, ist er auf einmal 3x so teuer und man spart sich über die Hälfte wenn man zwei Flüge macht… Sollte irgendeiner von den Lesern bei Visa arbeiten und für solche Späße verantwortlich sein, er möge sich in die Eier getreten fühlen.

In Saigon habe ich mich dann nochmal mit Johnny (den ich in Kambodscha kennengelernt hatte) und Simon (an der Grenze zu Laos kennengelernt, in Hoi an wiedergetroffen) getroffen, in der Früh fast alle meine Mitbringsel vergessen und dann nochmal mit dem Moto zurück und dann direkt zum Flughafen.
Und tja, seitdem bin ich in Singapur und habe die Suche nach einem temporären Job schon so mehr oder weniger aufgegeben. Mal gucken wie das mit dem Post-Deutschland-Aufenthalt-Job aussieht. Auf jeden Fall werde ich jetzt einfach doch lieber, anstatt hier nur blöd rumzusitzen, die Gelegenheit nutzen um einen Chinesisch-Kurs zu machen. Und vielleicht klappt das ja mit der einen Bar, wo angeblich auch normalerweise Backpacker arbeiten…

Und jetzt gibts natürlich auch noch ein paar Fotos von Vietnam.

Inzwischen bin ich wieder zurück in Singapur, und gerade auf Jobsuche. Der Plan ist, jetzt erst mal noch für 2 Monate hier zu bleiben, und dann nach Hause zu fliegen, wahrscheinlich aber auch wieder nach Singapur zurück zu kommen.

Ich werde jetzt hier Bilder von Thailand und Laos posten, und die Vietnam-Bilder in ein paar Tagen folgen lassen.
Also: kurze Rückblende, ich war in Vientiane, als ich das letzte Mal geschrieben habe. Ich habe mich danach entschieden, mit Daniel noch weiter nach Vang Vieng zu fahren, nachdem das nur 3 Stunden von Vientiane ist. Kaum angekommen, hat mich der Belly Bug wieder zu quälen angefangen. Wir haben uns aber trotzdem mal den Ort ein bisschen angeguckt. Vang Vieng ist im Allgemeinen dafür bekannt, dass sich Leute in Traktor-Reifen den Fluss hinuntertreiben lassen, an einem Haufen Bars Zwischenstops machen, an denen es Attraktionen wie Affenschaukeln und Zip-Lines gibt. Naja… wenn man eh nix trinken kann, dann ist es sogar noch komischer als normalerweise, tausende besoffene Touristen auf einem Haufen zu sehen, die versuchen sich durch besonders „gewagte“ Sprünge zu übertrumpfen. Kurz, ich fand den Ort eher sehr unangenehm. Es ist eher so ein kleiner Touri-Mikrokosmos, der einen sehen läßt, was der Massentourismus mit Asien macht. Demzufolge war auch Vang Vieng der einzige Ort in Laos, wo die Leute einen als Geld-Esel betrachten und einen (teilweise) auch dementsprechend behandeln.
Von dort aus bin ich dann zurück nach Vientiane, weil ich mich langsam zurück Richtung Bangkok bewegen mußte, da mein Flug von dort ging. Und jetzt, da der Belly Bug nach ungefähr 10 Tagen tatsächlich auch mal aufhörte, hatte ich tatsächlich auch mal Zeit und Muße mir die Stadt anzusehen. Vientiane ist vermutlich die kleinste Hauptstadt in Südost-Asien. Ca. 200.000 Einwohner. Und so wirkt es dann auch. Eine gemütliche Kleinstadt, mit einem Haufen Cafés und Patisserien, vor den Regierungsgebäuden und Denkmälern wird Fußball gespielt, und es ist einfach insgesamt eine nette Atmosphäre, die aber eigentlich auch in nur 2 Tagen schon fast langweilig wird.
Deswegen bin ich dann auch einen Tag früher als geplant über die Grenze, und habe eine Nacht in Nong Khai verbracht, auch ein wunderschönes verschlafenes kleines Örtchen am Mekong, und sehr viel mehr Grün.
Interssanterweise gibt es auf beiden Seiten des Flusses einen Buddha-Park, gegründet von einem ein klein bißchen durchgeknallten Laoten, der sich dazu berufen gefühlt hat, eine neue Religion zu gründen, die Hinduismus und Buddhismus vereint. Er mußte dann 1975 von Laos fliehen, da er von der Regierung verfolgt wurde, ging aber nur nach Nong Khai, und baute dort einen zweiten Buddha-Park, in dem er auch einbalsamiert unter einer Glaskuppel liegt.
Dann bin ich weiter nach Bangkok, habe dort 2 Tage mit Einkaufen verbracht, und bin dann zurück nach Singapur, wo ich auf meinen Bruder gewartet habe, damit wir dann zusammen weiter nach Vietnam könnten. Das alles wird dann aber im nächsten Post erzählt.

„Interessante“ Bemerkung am Rande: Im Vietnam-Krieg sind mehr Bomben auf Laos geworfen worden, als auf Vietnam, und die Sprengkraft der Bomben zusammengenommen übertrifft die der Hiroshima- und Nagasaki-Bomben zusammen. Die von der CIA durchgeführten, von u.a. Thailand aus gestarteten, Air America-Missionen (unter ziviler Flagge) hatten den Auftrag, jede Bombe die nicht über Vietnam abgeworfen werden konnte über Laos zu entladen, bevor sie heimkehrten. Dazu kam das Flächenbombardement des Ho-Chi-Minh-Pfads, so dass auch in Laos noch fast jeden Tag Leute von Clustern verstümmelt werden, und fast täglich irgendwo Bomben entschärft werden. Ein Freund hat mir eine Geschichte erzählt, dass, als er in Ponhsavanh war, dort quasi alles aus von Bomben gewonnenen Materialien hergestellt wird (z.B. Suppenschüsseln,…). Das Material ist so wertvoll für die Leute dort, dass sie lieber die Bomben selbst entschärfen, als dass sie das Risiko eingehen, dass die Bombe gesprengt wird.

For the non-german-speakers: I’ll post the Thailand and Laos pictures first, and then in a few days the Vietnam ones.

Also, die ersten paar Tage zurueck in Thailand, war ich in Khao Lak, das vielen von euch sicher wegen des Tsunamis in Erinnerung geblieben ist. Naja… zum Ort selber gibt es nichts besonderes zu sagen, eigentlich ist er sogar eher ziemlich langweilig, supertouristisch und es gibt viel zu viele Deutsche. Ich bin eigentlich auch nur dort hingefahren, um von dort auf den Similan Islands tauchen zu gehen. Nachdem mir aber das Boon Son Wreck ziemlich ans Herz gelegt wurde und ich auch unbedingt mal ein Wrack betauchen wollte, habe ich erst einmal einen Tag dort getaucht. Es war absolut genial, Millionen Fische um uns herum, teilweise 3 Schulen von Fischen auf einmal im Blickfeld. Die reinste Fischsuppe. Dabei haben wir auch so ca. 30-40 cm grosse Kalamare gesehen, die superwitzig aussehen beim schwimmen, und die sogar auch die Farben gewechselt haben. Am naechsten Tag auf ein Liveaboard zu den Similans, die ich dann aber nicht sooo den Hammer fand (war aber auch nur auf der noerdlichsten Insel). Das Boot fuhr am naechsten Tag weiter nach Ko Bon, das angeblich beste Manta-Spotting-Gebiet Thailands, d.h. sehr hohe Chancen, endlich mal Manta-Rochen zu sehen….. was fuer alle anderen Gruppen an Bord zugetroffen hat, nur nicht fuer meine….. :(
Es war aber trotzdem ein ziemlich beeindruckendes Tauchgebiet.
Danach bin ich weiter nach Ko Payam, eine noch relativ untouristische Insel, nahe der Grenze zu Myanmar/Burma. Auch nicht allzu begeisternd, aber immerhin mal ein netter Strand war dabei. Dann nochmal wieder zurueck in den Sueden, einen Tag in Pha-Nga verbracht, mir dort die Bucht mit den Felsen aus „007 – The Man with the Golden Gun“ angeguckt, und dann weiter nach Phuket, um Rudo vom Flughafen abzuholen.
Die Straende von Phuket hab ich mir gleich gar nicht angesehen, weil mir von vielerlei Seiten bestaetigt worden ist, dass sie einfach nur voll von Touristen sind, und deswegen natuerlich auch wahnsinnig teuer. D.h. ich bin in Phuket Town, sogar sehr guenstig untergekommen, es gibt dort auch gutes Essen zu guten Preisen und die Stadt ist durchaus auch sehenswert (erinnert ein bisschen an die Altstadt von Singapur oder Georgetown). Zusammen sind wir dann weiter auf Ko Lanta, was fuer mich inselmaessig bis jetzt das Highlight von Thailand war. Wir waren allerdings im Sueden – der Nicht-Party-Zone – wo die Straende halt wirklich noch aeusserst unbevoelkert sind, und man halt doch auch tatsaechlich noch mit den Leuten in Kontakt kommt. So kam es z.B. dazu, dass ich zusammen mit dem Besitzer einer der nettesten Strandbars in Klong Jark Bay gemeinsam eine Feuer-Poi-Show hingelegt habe – kleinere Verbrennungen inklusive *g*
Nach 5 Tagen auf Ko Lanta zurueck nach Phuket um Rudo wieder zum Flughafen zu bringen, und fuer mich dann weiter nach Surat Thani, und auf Ko Pha-Ngan. Ich hab mich auch dort wieder eher von den Touristenstroemen (und der Fullmoon-Party) ferngehalten und bin in den Norden der Insel, was auch supernett war. Ko Ma ist ein wahnsinniges Schnorchelgebiet, wo man wirklich beim Schnorcheln so viel sieht, wie man sonst nur beim Tauchen sehen kann. Gigantische Moerdermuscheln (die Thais haben mich gefragt ob man die essen kann *g*), Riesen-Fischschwaerme, die nicht sofort abhauen, eine wahnsinnige Artenvielfalt, vor allem auch in den Korallen,… Fuer mich eines der absoluten Unterwasserhighlights. Und Chalok Lam, der Ort in dem ich untergekommen war, war einfach nur ein nettes kleines, unstressiges Fischerdoerfchen, vergleichsweise sehr wenig Touristen, faire Preise, nette Mitreisende. Liess sich also gut ein paar Tage dort aushalten. Am Tag der Fullmoon-Party bin ich weiter auf Ko Tao, um dort nochmal 2-3 Tauchgaenge zu machen, die auch sehr nett, wenn auch (ausser der Sichtweite) nicht soooo besonders waren. Also Artenvielfalt an sich schon auch echt super, aber halt aehnlich zu den vorherigen Tauchplaetzen (ausser Ko Chang, was wirklich eher ziemlich mau war). Eine kleinere Motorradtour habe ich auch noch eingelegt, und Ko Tao ist schon auch ein nettes Inselchen. Aber, wie ich bei der Abreise festgestellt hab, sollte man seine Ankunft sehr gut planen. Waehrend mit mir auf der Faehre vielleicht 40-50 Leute auf der Insel ankamen, waren es 2 Tage nach der Fullmoon-Party ca. 500-600. Und jeder von denen will tauchen (lernen). D.h. ich glaub mit meinem Zeitplan hab ichs ganz gut erwischt :)

Allgemein muss ich aber sagen, dass Suedthailand leider ausser Straenden und Tauchen nicht wirklich sooo viel zu bieten hat (klar, andere Wassersportarten gibts schon auch…). Es ist vor allem dafuer aber im Vergleich (mit Nordthailand, Kambodscha, Malaysia,…) wahnsinnig teuer. Es gibt m.E. im Norden viel mehr zu sehen, und und auch landschaftlich gibt es eine viel groessere Vielfalt.

Naja, nachdem sich diese Erkenntnis ganz gut mit meinem Plan gedeckt hat, doch auch noch nach Laos zu fahren bevor ich wieder fuer eine Woche nach Singapur zurueckkehre (und vor Vietnam), habe ich einfach die Tage in Thailand gekuerzt und die Tage fuer Laos verlaengert, und das ist wo ich jetzt gerade bin.

Nach ca. 17 Stunden Faehre, Aufenthalt und Nachtzug, zwei Tagen und einer Nacht in Bangkok (weil die Nachtzuege nach Ubon Ratchathani und Nong Khai schon voll waren) und nochmal 12 Stunden Nachtzug kam ich in Ubon an, war aber zu spaet fuer Weitertransport zur Grenze, deswegen 90 Kilometer auf dem Ruecksitz eines Mototaxis bis zur Grenze und dann nochmal eine Stunde bis Pakse, so dass ich dann doch wieder zu spaet fuer Weitertransport zu den 4000 Islands war.
Nunja. Demnach hab ich halt einfach die Nacht in Pakse verbracht. Die Stadt selbst ist ein echt nettes kleines Provinznest am Mekong und einem der vielen Zufluesse. Ich habe mir dort ein Zimmer mit einem Australier geteilt, den ich dort bei der Zimmersuche kennengelernt hatte, und habe dann beim Abendessen meine erste Bekanntschaft mit laotischem Essen und Lao-Lao, dem lokalen Reisschnaps (huiuiuiuiui!) geknuepft.
Der erste Eindruck von Laos war erfrischend anders als bei den anderen Laendern bis jetzt. Die Musik die im Auto lief war erstaunlich un-karaoke-maessig, und kurz kam sogar Lao-HipHop, wo ich auf jeden Fall versuchen werde welchen zu kriegen.

Nach einer Nacht in Pakse gings weiter nach Don Det, der wohl touristischsten der 4000 Inseln, nahe der Grenze zu Kambodscha. Die Reise war in der Rueckflaeche eines Lasters, mit Reissaecken unter uns, und 3 Holzbaenken. Hat auch ein bisschen gedauert, aber dadurch hab ich ein paar andere Reisende kennengelernt, und mit Daniel, einem aeusserst witzigen Kanadier chinesischer Abstammung, bin ich auch noch weiter unterwegs, wohl zumindest bis morgen.
Don Det selbst ist schon recht touristisch, aber sobald man ueber die Bruecke nach Don Khon faehrt, wird das ganze supermalerisch und man begegnet andauernd Farmern, Kuehen,… das volle Programm halt. Ausserdem gibt’s dort ein paar wunderschoene Wasserfaelle.
Was ich auch aeusserst angenehm fand, war, dass die Einheimischen den Tourismus teilweise halt doch einfach noch nicht so wirklich gewohnt sind. Da macht man sich z.B. ans Bezahlen der Rechnung, es wird statt fuer 3 Tage nur fuer einen abgerechnet, und wenn man dann korrigiert, und den richtigen Betrag in die Haende drueckt, wird man mit grossen Augen und unglaeubigen Blick angeguckt :) .
Naja… nach 3 Tagen hatte ich dann aber auch wieder genug, und die anderen mit denen ich unterwegs war auch, so dass Daniel und ich dann zusammen nach Pakse zurueck gefahren sind. Dort wollte ich eigentlich eine kleine Motorradtour durch die Gegend unternehmen, aber da hat mir leider ein kleiner Belly Bug (sprich: Reisedurchfall), der mich die letzten 5 Tage quaelt, einen Strich durch die Rechnung gemacht. Naja… gestern ist es mir wieder etwas besser gegangen, deswegen bin ich inzwischen in Vientiane, aber so wie es aussieht werde ich wohl auch Luang Prabang streichen muessen. Sieht wohl so aus als ob ich nochmal nach Laos zurueckkommen muesste….

Naja… abschliessend…. eine Freundin von mir hat mich darauf hingewiesen, dass ich nen ziemlichen Zickzack-Kurs verfolgt hab (und wer sich das Ganze auf ner Karte anguckt wird da wohl auch zustimmen). Ich werd mal versuchen den Kurs irgendwie a la Indiana Jones auf ner Karte festzuhalten, der wird dann auch hochgeladen :)

Fotos gibts leider erst in ca. ner Woche, wenn ich wieder in Singapur bin, bei den Internet-Verbindungen hier macht das leider keinen Sinn.

Sorry guys, pictures from Southern Thailand and Laos will come in a week. Internet in Laos is pretty slow, too.

Ja, ich weiss, es ist ein bisschen her, dass ich das letzte Mal geschrieben habe. Es ist auch einiges passiert seitdem. Werd erst mal gucken muessen, wann ich wieder zum Fotos hochladen komme, d.h. jetzt gibts erst mal nur die Fotos von soweit wie ich sie schon oben hab.
Relativ bald nach Weihnachten – nachdem ich mir mal so ein bisschen Singapur angeschaut hatte, sind Christoph und ich weiter nach Malaysia. Melakka, um genau zu sein – nettes kleines Doerfchen, aber schwierig zu glauben, dass das mal die Handelshauptstadt Suedostasiens war. Am Tag darauf gleich weiter nach Kuala Lumpur, wo wir dann Sylvester verbracht haben. Feierei mit 2 Gruppen an zwei Tagen, an Sylvester selber mit 3 Singapur-Malays und einer Deutschen, die in Singapur au-pair war. Und an Neujahr mit 4 Mozambikern und einer Sudanesin, die alle in einer von Petronas gefoerderten Universitaet in Malaysia studieren. KL selbst ist recht interessant, sehr vielfaeltig, aber ist fern davon die Stadt zu sein, die ich mir erwartet hatte.
Wir haben auch einen kleinen Abstecher nach Putrajaya gemacht, Malaysias geplanter Regierungsstadt. Aeusserst spannend, da die Stadt fuer ca. 500.000 Menschen geplant und gebaut wurde, im Moment aber gerade mal 50.000 dort leben. D.h. auch der oeffentliche Nahverkehr funktioniert nicht so wirklich. Und es sind doch einiges an nicht-so-ganz-fertiggestellten Gebaeuden zu sehen. Das Zentrum protzt nur so von Prachtbauten, die so einiges in anderen Staedten wie z.B. Washington D.C. an Megalomanie in Schatten stellen. War also aeusserst interessant, und ist neben dem aeusserst spannenden Nahverkehr in Kuala Lumpur (3 verschiedene Firmen, die ihre Skytrains so gebaut haben, dass man teilweise nen Kilometer zum umsteigen gehen muss), ein hervorragendes Beispiel dafuer wie man seine Staedte nicht so wirklich planen sollte.
Kurz darauf gings weiter mit Zwischenstop Ipoh, wo wir uns nur einen Hoehlentempel anguckten, und wegen superviel Regen einfach auch mal n Tag ausspannten. Wir haben uns dann auch abends noch mit den Mosambikern wiedergetroffen, deren Uni dort in der Naehe ist.
Tags darauf weiter nach Krabi, die Straende der Umgebung angesehen, und unter anderem eine ziemlich witzige Klettertour zu einer Lagune gemacht. War vor allem interessant, weil entweder ich das Zeichen „Nicht ohne festes Schuhwerk“ uebersehen habe, oder es einfach doch nicht da war. Nunja… habs unbeschadet ueberstanden und es war auf jeden Fall eine nette kleine Kletterpartie (Bilder unten).
Wir wollten dann um Christophs Geburtstag zu feiern auf eine kleine untouristischere Insel, namens Ko Mook. Also hingefahren nach Trang, erst mal Pass/Kreditkarten/usw im Guesthouse vergessen, umgedreht, wieder hinterhergefahren und dann am Pier angekommen und festgestellt, dass manche Leute einfach keinen Willen haben Geld zu verdienen. Die Leute dort am Pier haben sich nicht im entferntesten darauf eingelassen von ihrem Preis herunterzugehen, der einfach mal der 5fache von dem war, was wir zu zweit fuer ein Boot im viel touristischeren Krabi fuer die selbe Strecke bezahlt haetten. So haben wir uns dann also dazu entschieden dort einfach einmal zu uebernachten, und am naechsten Tag eine Motorradtour am Strand entlang zu machen.
Danach wieder zurueck nach Malaysia, nach Georgetown, wo ich mich mit meiner „Weihnachts-Bekanntschaft“ Rudo wieder traf, und Christoph und ich uns trennten. Nachdem ich mit ihr dort eine sehr schoene Zeit verbracht hatte, habe ich mich dann dazu entschieden die Zeit noch ein bisschen zu verlaengern und mit nach Singapur zu fahren, wo ich dann nochmal ein paar Tage blieb. Und inzwischen hab ich doch auch Seiten an Singapur entdeckt die mir sehr gut gefallen (Kulturell is halt doch auch einiges los), und ich deswegen von meiner urspruenglichen Meinung, dass Singapur nur einfach eine gigantische, bewohnbare Shopping-Mall sei, ein bisschen abgerueckt bin.

Inzwischen bin ich aber auch schon wieder seit ein paar Wochen in Thailand, bin aber noch nicht dazu gekommen mal wieder ein paar Fotos hochzuladen, d.h. den weiteren Bericht gibts demnaechst, wenn ich wieder etwas mehr Zeit (und v.a. ne schnellere Internetverbindung) habe. Nur so weit, im Moment bin ich auf Ko Pha-Ngan, und werd demnaechst weiter auf Ko Tao und dann Richtung Laos.

Und nun erfreut euch an den Bildchen ;)

Inzwischen bin ich tatsaechlich in Singapur angekommen, und der Kontrast zu Kambodscha koennte wohl kaum krasser sein. Zwar bewegen sich fuer viele Sachen die Preise auf einem aehnlichen Niveau (von den Wohnungspreisen mal abgesehen) aber dass die Einkommen hier doch ein gutes Stueck hoeher sind, merkt man schon sehr – mag aber natuerlich auch daran liegen, dass Christoph und ich uns in einer Shopping-Mall getroffen haben.
Wir waren dann noch auf einer supernetten Weihnachtsparty in einer WG im 20 Stock eines Hochhauses. Hab Weihnachten also auch recht gut verbracht.

Die letzten Tage waren wie geplant Siem Reap (Angkor Wat), dann eine Boetchenfahrt ueber den Tonlé Sap, dem wahrscheinlich groessten natuerlichen Flutungsbecken der Erde, mit einem Fluss, der je nach Wasserstand/Regenzeit in 2 Richtungen fliesst. Von da ging es nach Battambang, was jetzt nicht sooooo aussergewoehnlich war, aber auf einer Fahrradtour einfach mal einen guten Einblick in das Kambodschanische Landleben gewaehrt hat. Die Motorradtour musste ich jetzt leider nach hinten verschieben, weil die Zeit gegen Ende etwas knapp geworden ist, aber die wird auf jeden Fall noch als Zwischenstopp auf der Mekong-Tour nachgeholt.

And now to the pics:

Nach langer Zeit mal wieder eine Meldung…. war jetzt laengere Zeit ohne Internet, und auch insgesamt ist die Internetverbindung hier generell eher so schlecht, dass ihr wohl noch ein bisschen auf Bilder warten muesst.

Seit der letzten Nachricht war ich zusammen mit Anne in Phnom Penh und Kampot unterwegs, und habe dann noch einen kleinen Abstecher auf ein wunderschoenes kleines Inselchen namens Rabbit Island gemacht. Nicht viel mehr als ein paar Bungalows, ein paar sehr verlassene Straende mit mehr Muscheln als Sand, korallenuebersaehtes Schnorchelrevier und nur ab und zu mal ein paar Fischer in der Gegend. Perfekt zum Ausspannen.
Heute wird Janina in Phnom Penh ankommen, das ist die, die ich im Flugzeug kennengelernt habe. Mal gucken, was wir so machen, nachdem ich die „Sehenswuerdigkeiten“ hier ja schon so mehr oder weniger alle gesehen habe. Und ich sagen muss, dass die Killing Fields oder das Genozid-Museum, so lehrreich sie auch gewesen sein moegen, mich nicht besonders einladen, sie mir nochmal anzusehen. Sehr interessant war vor allem ein Teil der Ausstellung im Tuol Sleng Prison, damals das zentrale „Befragungsgefaengnis“, der die Rolle der westlichen Nationen und der UN sehr kritisch beleuchtet. Ein Fakt der mich ziemlich beeindruckt hat, ist, dass bis in die Mitte der 90er der UN-Sitz Kambodschas aufgrund Fuersprache der USA, China, der Sowjetunion/Russland, sowie einiger anderer Staaten weiter in der Hand der Roten Khmer war, da diese die von Vietnam gestuetzte Regierung nicht befuerworten wollten. Was ein Wunder, dass es bis jetzt zu keinen Verfahren gegen die Verantwortlichen von damals kam. Es wird zwar jetzt ein Verfahren gegen die Hauptverantwortlichen angestrebt, aber nach fast 30 Jahren sind ein Grossteil der damaligen Fuehrer schon eines natuerlcihen Todes gestorben.
Auch der derzeitige Regierungspraesident ist ehemaliger Khmer Rouge, der sich durch mehr oder weniger Erpressung den Sitz als stellvertretender Praesident gesichert hatte, und dann den ersten Praesidenten nach und nach aus dem Amt gedraengt hat.
Korruption ist hier auch relativ offensichtlich, z.B. im Guesthouse in Sihanoukville, als ein Polizist den Rezeptionisten darum gebeten hat ihm 10 Dollar zu „leihen“, den er noch nie vorher gesehen hatte.

In Kampot hatte ich eine Begegnung mit Fabian aus Wuerzburg, der hier war um eine Dokumentation zu schreiben/filmen(?), die die Arbeit der NGOs hier zum Thema hat. Und was er so erzaehlt hat, hat mich von meiner anfaenglichen Idee wieder weitestgehend abgebracht, hier vielleicht doch auch wieder etwas Voluntary Work zu leisten.

Die naechsten Ziele fuer den Moment sind Siem Reap (Angkor Wat), dann wahrscheinlich Battambang und dann wollt ich, bevor ich fuer Weihnachten Christoph in Singapur besuche, nochmal eine kleine 4-5-taegige Motorradtour durch den Nordosten machen. Mal gucken wie das am End alles so laeuft ;)

Sorry guys, no pictures yet. Internet in Cambodia is just way too slow.

Heute habe ich die Grenze nach Kambodscha ueberschritten. Ich bin im Moment mit einem Italiener und einer Franzoesin unterwegs, die ein ziemlich lustiges Paerchen sind, von dem her hat sich die Reise aeusserst angenehm gestaltet.
Was man direkt beim Uebertreten der Grenze schlagartig gemerkt hat, ist, wie krass die Unterschiede im Einkommen der Bevoelkerung sind. Die Frequenz der offiziellen Busse ist nicht wirklich so besonders, auf der Hauptverkehrsstrasse zur Grenze (immerhin der drittwichtigste Grenzuebergang) kaum Verkehr, und die Huetten halt doch ueberall sehr viel aermlicher. Was vor allem richtig krass war, auch wenn ich den Anblick von 3-4 Leuten auf einem Motorrad schon aus Thailand gewohnt war, die Sammeltaxis hier haben mich doch eher wieder stark an Sierra Leone erinnert (wie auch so einiges andere). Diese werden naemlich bis zum Bersten gefuellt…. 12 Leute mitsamt Gepaeck, darunter ein paar Kisten, die hinten angebunden wurden, und nur ca. 10 cm Auflageflaeche hatten.
Sihanoukville is jetz hingegen nix so wirklich besonderes, denk wir werden uns morgen noch den Nationalpark hier in der Gegend anschauen, und dann treff ich mich eh mit Anne (die ich in Bangkok kennengelernt hab, und mit der ich am Anfang herumgefahren bin) in Pnomh Penh wieder. Und jetz werd ich erst mal zurueck in meinen Bungalow, und mal gucken, ob die 2 Froesche noch da sind, die ich vorher entdeckt hatte :)

Nachdem ich mich jetzt mal wieder eine Weile nicht gemeldet hatte, dachte ich, es waer mal Zeit, wieder ein Lebenszeichen von mir zu geben.
Gluecklicherweise hat’s diesmal geklappt, die Bilder gleich in den Artikel mit einzufuegen.

Die ersten paar Tage nach Chiang Mai hatte ich es ja eher etwas ruhiger angehen lassen, vor allem weil ich eben das Loi Krathong sehen woltle. Die Tage danach waren eher ein klein wenig stressig, weil ich bevor es Richtung Sueden gehen sollte noch moeglichst viel vom Norden mitnehmen wollte. In Chiang Rai und Nan habe ich jeweils kleinere Motorrad-Touren unternommen, die vor allem in Nan dank der schoenen bergigen Strassen und Urwaldbewuchs ein absolutes Erlebnis waren. Danach habe ich noch einen kleinen Zwischenstopp in Praeh eingelegt, einem eher relativ verschlafenen Nest, das aber eine wunderschoene, fast komplett aus Teakholz gebaute Altstadt hat und sich durch eine Vielzahl kleiner Gaesschen durch diese Teak-Stelzen-Gebaeude auszeichnet. Nach Praeh ging es weiter in das von Touristen ueberbevoelkerte Sukhothai. In einem netten kleinen Guesthouse, mit eigenem Bungalow, mitten im Sumpf gelegen – weswegen es von Muecken nur so gewimmelt hat – habe ich ein Suedafrikanisches Paerchen und eine Rimstingerin (20km von wo ich aufgewachsen bin) kennengelernt. Und jetzt gerade bin ich auf Ko Chang, mit zwei Oesterreichern unterwegs, die gerade Tauchkurs machen, wobei ich mich einfach angeschlossen habe, und jetzt die Nitrox-Speciality mache.
Am 26. werde ich mich dann mal Richtung Kambodscha begeben, weil mein Visum langsam auslaeuft. Flug fuer Weihnachten in Singapur habe ich jetzt auch schon gebucht und habe ein klein bisschen Glueck gehabt: 54$ fuer einen Flug an Heiligabend… jetzt muss ich nur noch hoffen, dass des dann auch alles klappt.

Und jetzt zum eigentlich wichtigsten Teil: den Bildern.

For the first set of pictures click here

So, fuer alle die die nicht mehr daran geglaubt haben, dass es mich noch gibt, hier gibts ein paar Bilder von den letzten Tagen.

Nach ein paar Tagen Bangkok, haben sich die Wege von Janina und Anne und mir getrennt. Janina ist statt in den Norden in den Sueden, und Anne und ich nach Nakhon Ratchasima, um uns Panomh Rung anzusehen. Danach bin ich weiter nach Ayutthaya und dann nach Chiang Mai, wo ich seit 5 Tagen bin. Hier bin ich u.a. Wildwasser-Raften und Elefantenreiten gegangen (Bilder unten) und werde hier noch zum Festival der Lichter (Loi Krathong) bleiben. Danach gehts dann weiter nach Chiang Rai und Nan. Danach vielleicht nach Sukhotai und dann noch ein paar Tage Insel (Ko Chang), bevor’s nach Kambodscha geht.

Und jetzt lass ich einfach mal die Bilder fuer sich sprechen (Bildunterschriften auf Englisch, damit auch die Nicht-Deutsch-Sprecher was davon haben – ich glaub ihr kommt trotzdem damit klar ;) ): Bilder

For all non-german-speakers: To see the first set of pictures, click here: Pics

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Also, inzwischen bin ich schon ein paar Tage in Bangkok und entgegen meiner Erwartungen gefaellt mir die Stadt sogar ziemlich gut.

Ich habe noch waehrend des Flugs, bzw. am Flughafen in Bangkok noch zwei Maedels aus Deutschland kennengelernt, mit denen ich mir gerade das Zimmer teile und Bangkok ansehe.

Zugegebenermassen war heute der erste Tag an dem wir mal tatsaechlich aus der Zone um die Khao San Road hinausgekommen sind. Wir haben ein nettes kleines Guest House ein bisschen abseits in einer sehr ruhigen Zone gefunden, und eigentlich ist auch hier schon alles recht interessant. Und so sind wir die ersten Tage so zwischen Essen, Massage und Rumspazieren gewechselt. ;)

Morgen werden Janina und ich wahrscheinlich weiter Richtung Nordosten, Janina zwar nur noch bis zum Khao Yai National Park, und ich dann entweder Richtung Norden (Ayuthaya, Chiang Mai, Sukhothai,…) oder erst Richtung Nordosten (Isaan). Eigentlich wollte ich ja zuerst auf die Inseln, aber da scheint das Wetter gerade nicht so hervorragend zu sein, und dafuer eben im Gebirge noch relativ feucht, und daher auch schoen gruen.

Werd euch auf jeden Fall davon berichten. Bilder gibts noch relativ wenige, aber kommen auch noch irgendwann.

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